Pressemeldungen

 


Rund um das Thema Bockerlbahn

Die folgenden Meldungen werden hier auszugsweise dargestellt, 

für mehr Information folgen sie bitte den Quellensangaben.

 

BAHN FREI - Bockerlbahn soll durchstarten

 

Die Bockerlbahn, die einst Torf befördert hat, ist wieder in Schuss. 

Läuft alles nach Plan, sollen mit ihr Touristen in das Vogelschutzgebiet Weidmoos 

nach Lamprechtshausen und St. Georgen gebracht werden. Seiten 6, 7

 

23.03.2004

 

Einst beförderte sie Torf, heute sollen Touristen damit fahren: 

Läuft alles nach Plan, könnte die alte Bockerlbahn im Mai wieder unterwegs sein.

 

CAROLINA INAMA

 

LAMPRECHTSHAUSEN (SN). 

Das Projekt ist auf Schiene, das Startsignal soll bald ertönen. 

Davon ist Karl Watzl vom Museumsbahn-Verein überzeugt: 

"Die alte Bockerlbahn kann im Mai oder Juni wieder fahren, 

wenn die Behördenverfahren positiv erledigt werden."

In Bürmoos, Lamprechtshausen und St. Georgen wird bereits seit langem an 

dem Tourismusprojekt getüftelt. 

Die mittlerweile 100 Jahre alte Feldbahn, die einst Torfstecher und Torf beförderte, 

soll reaktiviert werden. 

Geplant ist, Touristen in das Vogelschutzgebiet Weidmoos zu transportieren, 

das sich auf die Gemeinden St. Georgen und Lamprechtshausen erstreckt. 

Ausgangspunkt der Bockerlbahn ist der Bürmooser Ortsteil Zehmemoos.

In der ersten Phase soll aus Kostengründen mit einer abgespeckten Variante gefahren werden: 

40 Personen in vier Loren, auf einer Strecke von 3,5 Kilometern. 

"Wir wollen bis zu 40 Loren herrichten und sechs Kilometer weit fahren", 

sagt Watzl und schwärmt von einem Bahnfeeling der Extraklasse: 

"Bei 12 km/h richtig durchgeschüttelt zu werden . . ." 

Der Fahrgast spüre originalgetreu jeden Stoß und jedes Ruckeln. 

Drei Euro soll die Reise kosten. 

Der Erlös fließt in weitere Verbesserungen wie die Überdachung der Loren.

 

Im Juli 2000 war die ehemalige Werksbahn der Firma "Gartenhilfe" eingestellt worden. 

Die Gemeinde Bürmoos kaufte Lokomotiven und Wagen und 

stellte sie in der Remise in Zehmemoos unter. 

Einem Neustart stehe grundsätzlich nichts im Wege, meint Watzl. 

"Wir haben die schadhaften Schienen auf der Trasse ausgetauscht und 

neue Schwellen untergeschoben." 

2400 Arbeitsstunden und 15.000 Euro Sponsorgelder hat der 

eigens für die Rettung der Bockerlbahn gegründete Museumsbahn-Verein investiert.

 

"Gemeinden werden nicht haften"

 

Ein paar Hürden gilt es für die künftigen Betreiber noch zu bewältigen: 

Eine ziviltechnische Überprüfung und ein behördliches Genehmigungsverfahren stehen aus. 

Ebenso die Dienstbarkeitsverträge mit den drei Gemeinden.

"Wir stellen Grund und Gleisanlagen zur Verfügung",  

erklärt der Lamprechtshausener Bürgermeister Johann Grießner (ÖVP). 

"Dafür müssen die Rahmenbedingungen noch festgelegt werden. 

Zu klären ist etwa die Frage der Haftung. Die müsste der Verein übernehmen."

"Für uns kein Problem", sagt Watzl im SN-Gespräch.

Zum Stolperstein könnten für den Verein noch behördliche Auflagen 

wie eine teilweise Neuverlegung der Schienen werden: 

"Sie würden das Projekt verzögern und verteuern. 

Zudem wäre so etwas unverständlich: Die alte Trasse ist funktionstüchtig."

Die Bockerlbahn ist das eine. Das andere sind Attraktionen wie ein Themenrundweg, 

eine Aussichtsplattform und ein Aussichtsturm, 

die den sanften Tourismus in der Region ankurbeln sollen. 

"Die Arbeiten dafür sind im Gange", sagt Bgm. Grießner. 

Für das Life-Naturschutzprojekt im Weidmoos stehen 1,2 Mill. Euro 

von Land Salzburg und EU zur Verfügung.

 

SN-Info: Weitere Details zur Bockerlbahn im Internet unter der Adresse www.bockerlbahn.at

 

 

 

Quelle:

 


Schienenverkehr - Aktuell / Januar 2004

 

Ausführlicher Bericht

in Arbeit ...

 

 

Quelle:

 


Zusammenarbeit !

 

Die Torferneuerungsvereine arbeiten eng mit den Anrainergemeinden zusammen, 

sowie mit der Naturschutzabteilung der Landesregierung. Ziel ist es, 

ein europaweites Vogelschutzgebiet und 

gleichzeitig einen umfangreichen Naherholungsraum zu schaffen. 

 

Auch die "Bockerlbahn" sollte wieder revitalisiert werden.

 

 

Quelle:

 


EU-Gelder für Grenz-Moore

 

Die Gemeinden Lamprechtshausen und St. Georgen, 

der Torferneuerungsverein Weidmoos und die Naturschutzabteilung der Landesregierung 

arbeiten bei diesem Projekt eng zusammen. Ziel ist es, 

ein europaweites Vogelschutzgebiet und 

gleichzeitig einen umfangreichen Naherholungsraum zu schaffen. 

 

Im Gespräch ist auch die Revitalisierung 

der alten "Bockerlbahn" (Feldbahn für den Torfabbau). 

Eine Machbarkeitsstudie liegt demnächst vor.

 

 

Quelle:

 


Schienenverkehr - Aktuell / September 2000

 

Ausführlicher Bericht

hier

 

 

Quelle:

 


Rettung der Bockerl Bahn

 

Der Verein zur Rettung der Bockerl Bahn 

von Bürmoos versucht die aufgelassene Bockerl Bahn 

für den Torfabbau wieder zu beleben.

Der technische Zeichner Karl Watzl will seinen Traum für die 

Wiedereröffnung der Bockerl Bahn verwirklichen. In Bürmoos werden seine Erwartungen jedoch gedämpft. 

Bürgermeister von Bürmoos, Herr Seeleithner, hält Watzls Konzept für zu teuer.

Schon seit Jahren ist in den Gemeinden Bürmoos, Lamprechtshausen und St. Georgen 

die Revitalisierung der Bockerl Bahn für touristische Zwecke ein Thema. 

'Mit entsprechenden Partnern könnten wir das Projekt starten. 

Die Bockerl Bahn wäre die längste Feldbahn Österreichs', sagt Watzl. 

Er hofft auf Unterstützung der Gemeinden, des Landes und der EU. 

Auch potente Sponsoren sollen gewonnen werden.

In den nächsten Monaten müsse jedenfalls abgeklärt werden, 

ob es vom Land Mittel für das kostenintensive Projekt gebe.

 

 

Quelle:    

 


Revival der Bockerlbahn?

 

27. Februar 2003

Die aufgelassene Bockerlbahn für den Torfabbau möchte Karl Watzl wieder beleben. 

In Bürmoos werden seine Erwartungen gedämpft.

BÜRMOOS (Fink). 

 

Die Eisenbahn ist sein großes Hobby. Bisher dem Modellbau verschworen, möchte der technische 

Zeichner Karl Watzl (46), jetzt einen Traum verwirklichen. Mit Hilfe eines in Gründung befindlichen 

Museumsbahn-Vereins soll die Bockerlbahn von Bürmoos aus wieder durch das Moor fahren. 

Schon seit etlichen Jahren ist in den Gemeinden Bürmoos, Lamprechtshausen und St. Georgen 

die Revitalisierung der Bockerlbahn für touristische Zwecke ein Thema. Die einzigartige 

Moorlandschaft von Zehmemoos, Weidmoos und Rodinger Moor könnte damit auf umweltschonende 

Art und Weise auf einer etwa fünf Kilometer langen Strecke für die Besucher erschlossen werden, 

so Watzl. "Die Gleisanlagen sind teilweise noch vorhanden. Mit entsprechenden Partnern könnten 

wir das Projekt starten. Die Bockerlbahn wäre die längste Feldbahn Österreichs", sagt Karl Watzl, 

der in der Stadt Salzburg wohnt. Er hofft auf Unterstützung der Gemeinden, des Landes und der EU. 

Auch potente Sponsoren sollen gewonnen werden. Die Umsetzung des Gesamtkonzeptes, 

das der engagierte Bahn-Fan ausgearbeitet hat, stößt aber auf Schwierigkeiten. 

Der "Knackpunkt" ist für ihn das ehemalige Betriebsgrundstück des Gartenhilfe-Werkes in Zehmemoos. 

Watzl: "Es geht um 65.000 Quadratmeter, die sich in Privatbesitz befinden. 

Ohne dieses Grundstück ist das Konzept gestorben." Ein Ankauf des Areals würde 

etwa auf 3,5 Mill. Euro kommen, rechnet Watzl. 

 

Watzls Konzept zu teuer? 

 

Sein Konzept sieht auf dem Grundstück nicht nur den Bahnhof vor, sondern auch ein 

technisches Freilichtmuseum. Eine Halle könnte für Veranstaltungen genutzt werden. 

Die Anreise sei für die Besucher umweltfreundlich mit der Salzburger Lokalbahn möglich. 

Watzl möchte auf der Bockerlbahn zwölf Zugfahrten täglich anbieten, dafür wären vorerst sechs Loks nötig. 

Schon aus Kostengründen für unrealistisch hält der Bürgermeister von Bürmoos, 

Martin Seeleithner (SPÖ), die ehrgeizigen Pläne von Karl Watzl. "Das Bockerlbahn - Projekt wird 

hauptsächlich vom Torferneuerungsverein Weidmoos betrieben. Involviert sind vor allem 

die Gemeinden Lamprechtshausen und St. Georgen", sagt Seeleithner. Die Bockerlbahn wäre 

dabei von Zehmemoos (Bürmoos) aus ein Zubringer für das Naturschutzgebiet Weidmoos, 

so Seeleithner. In den nächsten Monaten müsse jedenfalls abgeklärt werden, ob es 

vom Land Mittel für das kostenintensive Projekt gebe. Für eine Bockerlbahn - Station seien in 

Bürmoos jedenfalls Grundreserven vorhanden, versichert der Bürgermeister.

Flachgauer Nachrichten

 

 

Quelle:

 


1. Naturerlebnis !

 

Ein wichtiger Bestand des Naturschutzprojekts ist die gezielte Heranführung 

der Besucher an diesen einmaligen "Naturraum aus zweiter Hand", an seine 

ökologische Bedeutung, seine Vogelwelt, seine landschaftliche Eigenart und 

seine Nutzungsgeschichte. Hierzu soll ein Besucherlenkungs- und Informationskonzept 

entwickelt werden, in das auch die bestehende Torfbahn ("Bockerlbahn") als zusätzliche 

Attraktion einbezogen werden kann.

 

 

Quelle:

 


Das Weidmoos

 

„Das Waidmoos ist aber auch ein wichtiges Naherholungs- und Naturgebiet für die 

Stadt Salzburg und ihre Umlandgemeinden. Nicht zuletzt auch die problemlose und 

direkte Erreichbarkeit mit der Lokalbahn ist hierfür eine ideale Voraussetzung."
 

 

Quelle:

 


Der Torfkurier Nr.1/02

 

Ganz besonders arbeitsintensiv waren folgende Tätigkeiten:

der Abbau des Feldbahngeleises (ca. 1,8 km)

 

Renaturierungskonzept für das Weidmoos wird erstellt 
Gerade rechtzeitig vor Weihnachten erhielten die Gemeinden Lamprechtshausen und 

St. Georgen vom Land Salzburg die Mitteilung, dass vom Land die Kosten 

in Höhe von * 59.955,-- (S 825.000,--) für die Erstellung des Renaturierungskonzepts 

Weidmoos" bereitgestellt werden. Die Erstellung eines Landschaftspflegeplanes 

inklusive Konzept für den Betrieb der Bockerlbahn" ist für die geplante Beantragung von 

EU-Fördermitteln unbedingt erforderlich. Das Konzept muss bis September 2002 fertiggestellt 

werden, weil noch heuer für das Natura 2000 Projekt eingereicht wird. Durch Grundzukäufe 

konnte nunmehr die im Gemeindebesitz befindliche Fläche auf 150 Hektar (!) erweitert werden. 
 

 

Quelle:

 


Einbindung des Rodinger Moos

 

Bürgermeister Johann Griessner aus Lamprechtshausen berichtete, dass die 

Naturschutzaspekte im Weidmoos einschließlich Moorlehrpfad und Besucherplattform 

im Rahmen eines LIFE-Projektes des Landes realisiert werden sollen. Darüber hinaus soll eine 

touristische Erschließung durch die wieder aufzubauende Bockerlbahn erfolgen, die 

im Verbund mit der Salzburger Lokalbahn betrieben werden könnte. Auch die 

Einbindung des Rodinger Mooses (Gemeinde Bürmoos) sei wichtiger Bestandteil.

 

Dabei komme neben dem Erhalt der Bockerlbahn auch einer Aussichtsplattform zur 

Beobachtung der Vogelwelt mit Informationsraum und der Errichtung eines Moorlehrpfades 

große Bedeutung zu. Genutzt werden könnten diese Einrichtungen auch von den 

umliegenden Schulen in der Umwelterziehung. Ziel wäre es, bei Kindern und Jugendlichen 

möglichst frühzeitig Verständnis für den Erhalt der heimatlichen Naturlandschaft zu wecken. 

Wichtig sei außerdem die rechtzeitige Planung eines naturschonenden Wegekonzeptes, 

gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Erholungsdrucks.

 

 

Quelle:

 


Erhalt der Bockerlbahn

 

Bürgermeister Johann Griessner aus Lamprechtshausen berichtete, dass die 

Naturschutzaspekte im Weidmoos einschließlich Moorlehrpfad und Besucherplattform 

im Rahmen eines LIFE-Projektes des Landes realisiert werden sollen. Darüber hinaus soll eine 

touristische Erschließung durch die wieder aufzubauende Bockerlbahn erfolgen, die 

im Verbund mit der Salzburger Lokalbahn betrieben werden könnte. Auch die 

Einbindung des Rodinger Mooses (Gemeinde Bürmoos) sei wichtiger Bestandteil.

 

Dabei komme neben dem Erhalt der Bockerlbahn auch einer Aussichtsplattform zur 

Beobachtung der Vogelwelt mit Informationsraum und der Errichtung eines Moorlehrpfades 

große Bedeutung zu. Genutzt werden könnten diese Einrichtungen auch von den 

umliegenden Schulen in der Umwelterziehung. Ziel wäre es, bei Kindern und Jugendlichen 

möglichst frühzeitig Verständnis für den Erhalt der heimatlichen Naturlandschaft zu wecken. 

Wichtig sei außerdem die rechtzeitige Planung eines naturschonenden Wegekonzeptes, 

gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Erholungsdrucks.

 

 

Quelle:

 


Dorfzeitung - Bilder

 

Dorfzeitung - Bilder

 

 

Quelle:

 


Comeback der Bockerlbahn !

 

Bürgermeister Johann Griessner aus Lamprechtshausen berichtete, dass die 

Naturschutzaspekte im Weidmoos einschließlich Moorlehrpfad und Besucherplattform in einem 

LIFE-Projekt des Landes verwirklicht werden sollen. 

Darüber hinaus soll eine touristische Erschließung durch 

die wieder aufzubauende Bockerlbahn erfolgen, 

die im Verbund mit der Salzburger Lokalbahn betrieben werden könnte

 

Auch die Einbindung des Rodinger Mooses (Gemeinde Bürmoos) sei wichtiger Bestandteil. 

Gemeinsam mit Ainrings Vizebürgermeister Johann Poschner unterstrich Hans Eschlberger, 

dass für das Ainringer Moor nach Beendigung des Abbaus die Rückführung 

in einen naturnahen Zustand angestrebt, aber schon jetzt vorgedacht werden 

müsse für eine naturverträgliche Erholungsnutzung durch Einheimische und Gäste. 

Mit dem Grundstücksbesitzer, der Abbaufirma und der Gemeinde sei jetzt der 

Einstieg in die Planung und Konzepterstellung notwendig. Dabei komme neben dem Erhalt 

der Bockerlbahn auch einer Aussichtsplattform zur Beobachtung der Vogelwelt mit 

Informationsraum und der Errichtung eines Moorlehrpfadesgroße Bedeutung zu. 

Genutzt werden könnten diese Einrichtungen auch von den umliegenden Schulen 

in der Umwelterziehung. Ziel wäre es, bei Kindern und Jugendlichenmöglichst 

frühzeitig Verständnis für den Erhalt der heimatlichen Naturlandschaft zu wecken. 

Wichtig sei außerdem die rechtzeitige Planung eines naturschonenden Wegekonzeptes, 

gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Erholungsdrucks.

 

 

Quelle:

 


Gemeinsam statt einsam !

 

Das Salzburger Bildungswerk Bürmoos will die Zusammenarbeit zwischen den 

bestehenden Vereinen und Organisationen unterstützen und fördern.

Die Aufgaben konzentrieren sich schwerpunktmäßig auf drei Bereiche: 

Vorträge, Ausstellungen, Konzerte, kulturelle Aktivitäten sowie Veranstaltungen 

mit inhaltlichen Schwerpunkten - in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. 

"Internetforum für Bildung und Kultur": Bildungseinrichtungen und Organisationen 

werden mit dem Ziel vernetzt, um Informationen aus allen Bereichen des Gemeindelebens 

zu erhalten und die Möglichkeiten zur Mitsprache zu nutzen. 

Geschichte und Museum: Das örtliche Bildungswerk unterstützt den Museumsaufbau in 

dieser Region, die Erhaltung der "Bockerlbahn" und die Renaturierung des Waidmooses. 
Bewältigen können wir diese Vorhaben nur gemeinsam und so laden wir alle interessierten 

Gemeindebürger ein, mit uns ein Stück des Weges zu gehen und mitzuhelfen, das 1995 

erstellte Leitbild "Lebens- und familienfreundliches Bürmoos" weiter zu entwickeln.
 

Quelle:

 


„Österreichische Eisenbahnen“ 2003

 

Postkarten-Kalender „Österreichische Eisenbahnen“ 2003

 

Quelle:

 


Große Pläne für kleine Bahn

 

02.10.2001

Bockerlbahn soll sanften Tourismus ankurbeln

 

BÜRMOOS (SN-marb). Bürmoos, Lamprechtshausen und St. Georgen tüfteln 

an einem interessanten Tourismusprojekt: 

Die vier Kilometer lange Bockerlbahn, die früher Torfstecher und Torf befördert hat, 

soll reaktiviert werden. 

Die ehemalige Werksbahn der Firma "Gartenhilfe" wurde im Juli 2000 eingestellt. 

Die Gemeinde Bürmoos hat die Lokomotiven und 

Wagen gekauft und in der Remise in Zehmemoos untergestellt.

 

Die Bockerlbahn soll künftig Touristen in 

das rund 300 Hektar große Vogelschutzgebiet Weidmoos bringen. 

 

Auf die Betreiber wartet viel Arbeit: 

Die Gleise müssen neu verlegt, Brücken montiert und neue Stationen errichtet werden. 

Kosten: rund 10 Mill. S (726.728 Euro).

 

"Ohne EU-Gelder ist das Projekt sicher nicht durchführbar." 

Das sagt Obmann Reinhard Kaiser vom Torferneuerungsverein in Bürmoos. 

Jetzt soll die Euregio finanziell einspringen. 

Die Gemeinden streben eine Partnerschaft mit der Gemeinde Grassau am Chiemsee (Bayern) an, 

wo ein ähnliches Projekt mit einer 200 Meter langen Bahn inklusive Torfmuseum existiert.

 

Am Ausgangspunkt der Bockerlbahn in Zehmemoos, 

der nur ein paar Steinwürfe von der Haltestelle der Lokalbahn entfernt liegt, 

ist eine Art Heimatmuseum geplant. 

Mögliche Schwerpunkte gibt die Geschichte von Bürmoos vor: 

Glas- und Ziegelerzeugung sowie das Torfstechen. 

Am Endpunkt der Bahn ist ein Gastronomiebetrieb für rund 100 Personen 

und ein Museum über die Flora und Fauna im Naturparadies geplant.

 

Quelle:

 

zurück